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In der Teheraner Christuskirche sind die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache in Iran sowie die englischsprachige International Fellowship daheim.

  • Gottesdienste in deutscher Sprache finden freitags um 10 Uhr statt;
  • am ersten Freitag im Monat feiern wir Gottesdienst in englischer Sprache
  • am letzten Freitag im Monat ist unser Gottesdienst abends um 18 Uhr.

 

Iran-Rundreise

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Beisammenbleiben

Sommergrüße

Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss, denn du hast einen langen Weg vor dir. (1. Köige 19,7) - Monatsspruch  Juli

Liebe Freundinnen und Freunde der deutschsprachigen Gemeinde in Teheran!

Mit Himmelfahrt haben wir wieder begonnen, Gottesdienste in unserer Kirche zu feiern. Dafür haben wir die Bänke auseinandergerückt, die Plätze markiert, alle tragen eine Maske. Erste vorsichtige Versuche, zu einer Normalität zurückzufinden.

Leicht ist das nicht in einem Land, das gerade mit einer zweiten Welle von Infektionen kämpft und wo man gleichzeitig das Gefühl hat, dass viele Menschen extrem sorglos mit der Gefahr umgehen. Da liegt noch ein weiter Weg vor uns.

Ob wir genügend Kraft für diesen Weg haben, gnügend Geduld? Die Einschränkunge können einen mutlos machen. Es gibt Tage, an denen man sich freiwillig zuhause verkriechen möchte, niemanden mehr sehen. Obwohl es doch genau das ist, wonach man sich so sehnt: Wieder unter Menschen zu sein, jemanden zu umarmen, ganz unbefangen und ohne die Sorge, andere anzustecken.

Das Alte Testamen erzählt vom Propheten Elia, der an einen Punkt gerät, an dem er nicht mehr weitermachen, ja sogar nicht mehr weiterleben will. All sein Mut und seine Zuversicht haben ihn verlassen. Er läuft weg, und als er allein in der Wüste ankommt, legt er sich unter einen Wacholderstrauch um zu sterben. Doch Gott schickt seinen Engel. Der bringt ihm Wasser und Brot, er berührt ihn und spricht zu ihm: Steh auf und iss, denn du hast einen weiten Weg vor dir! Wie ein Märchen klingt diese Geschichte vom lebensrettenden Engel für mich. Doch unabhängig davon, ob ich sie für wahr halte, sie ist auch ein Beispiel dafür, was in der Krise nötig ist. Nämlich einander im Blick zu behalten, miteinander zu essen und sich gegenseitig Mut zu machen. Es stimmt, wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Lasst uns trotzdem weiter aufeinander achten und zuversichtlich sein.

Ich wünsche Ihnen und euch einen guten und erholsamen Sommer, wo immer Sie sind und wohin Sie auch unterwegs sein mögen. Bleiben Sie behütet und begleitet von Gottes Segen.

Ihre/eure Kirsten Wolandt                                                  

Rogate - Betet!

Manchmal braucht es eine ausdrückliche Erinnerung, damit wir das Beten nicht als nutzlos beiseite tun oder im Alltag schlicht vergessen. Mir hilft ein besonderer Ort beim Beten oder ein Gottesdienst, wo ich gemeinsam mit anderen bete. All das habe ich im Augenblick nur eingeschränkt.

Was ich aber habe, ist ein festgefügtes Gebet, vertraute Worte seit Kindertagen: Das Vaterunser. In schwankenden Zeiten ist es wie ein Geländer.

Es hilft uns, unser Verhältnis zu Gott zu ordnen. Es bezieht sich auf auf alltägliche Bedürfnisse: Das, was wir brauchen zum Leben, materiell und im gegenseitigen Miteinander. Und es endet mit einem Lobpreis Gottes.

Wenn ich das Vaterunser bete, ist es vor allem dieser Lobpreis, der mich mit seiner Kraft und Zuversicht wieder neu aufrichtet. Manchmal kann ich das fast körperlich spüren. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Indem ich diese Worte spreche, mich in sie hineinfallen lasse, habe ich das Gefühl, dass ein klein wenig davon schon jetzt wahr wird.

Das tut gut, wenn wir hadern mit der gegenwärtigen Situation, wenn wir uns mutlos und allein fühlen. Indem wir uns verbinden mit Gottes Kraft und Herrlichkeit, indem wir an die Erfahrbarkeit seiner Herrschaft schon jetzt glauben, können wir wieder neu und tief durchatmen.

Amen – so ist es und so wird es sein.

     

Tageslosung

Thursday, 02 July 2020
HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen.
Maria sprach: Er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.

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Geschichte der Gemeinde

Unsere Kirche, die Christuskirche wurde 1962 im Nordteheraner Stadtteil Gholhak zusammen mit dem Pfarrhaus für die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache gebaut. Zu dieser Zeit lebten etwa 5.000 Deutsche in Iran, deren Zahl in den 1970er Jahren bis auf ca. 12.000 anstieg.

Das alles änderte sich 1979 mit der Revolution und dem folgenden Krieg. Heute zählt man im ganzen Land vielleicht um die 500 - 700 Menschen mit deutscher Muttersprache. Weiterlesen

Kontakt

Im Büro spricht mit Ihnen Frau Fouroutan sonntags, dienstags und donnerstags von 10-13 Uhr: 

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Telefon

+98 (21) 22 606 117

Unsere Pfarrerin ist Kirsten Wolandt. Ein Gespräch können Sie nach dem Gottesdienst, per Telefon oder Email verabreden. Weiterlesen