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In der Teheraner Christuskirche sind die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache in Iran sowie die englischsprachige International Fellowship daheim.

  • Gottesdienste in deutscher Sprache finden freitags um 10 Uhr statt;
  • am ersten Freitag im Monat feiern wir Gottesdienst in englischer Sprache
  • am letzten Freitag im Monat ist unser Gottesdienst abends um 18 Uhr.

 

Iran-Rundreise

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Beisammenbleiben

Rogate - Betet!

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Rogate – Betet! Das ist der Name des kommenden Sonntags und zugleich eine Aufforderung.

Und manchmal braucht es wirklich eine ausdrückliche Erinnerung, damit wir das Beten nicht als nutzlos beiseite tun oder im Alltag schlicht vergessen. Mir hilft ein besonderer Ort beim Beten oder ein Gottesdienst, wo ich gemeinsam mit anderen bete. All das habe ich im Augenblick nicht.

Was ich aber habe, ist ein festgefügtes Gebet, vertraute Worte seit Kindertagen: Das Vaterunser. In schwankenden Zeiten ist es wie ein Geländer.

Es hilft uns, unser Verhältnis zu Gott zu ordnen. Es bezieht sich auf auf alltägliche Bedürfnisse: Das, was wir brauchen zum Leben, materiell und im gegenseitigen Miteinander. Und es endet mit einem Lobpreis Gottes.

Wenn ich das Vaterunser bete, ist es vor allem dieser Lobpreis, der mich mit seiner Kraft und Zuversicht wieder neu aufrichtet. Manchmal kann ich das fast körperlich spüren. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Indem ich diese Worte spreche, mich in sie hineinfallen lasse, habe ich das Gefühl, dass ein klein wenig davon schon jetzt wahr wird.

Das tut gut, wenn wir hadern mit der gegenwärtigen Situation, wenn wir uns mutlos und allein fühlen. Indem wir uns verbinden mit Gottes Kraft und Herrlichkeit, indem wir an die Erfahrbarkeit seiner Herrschaft schon jetzt glauben, können wir wieder neu und tief durchatmen.

Amen – so ist es und so wird es sein.

Himmelfahrt

DSCN0575         Zedane Soleyman                                                                                           

Liebe Freundinnen und Freunde der deutschprachigen Gemeinde in Teheran!

Letztes Jahr im Garten von Angelika und Iraj in Jajrood: Eine große, buntgemischte Gemeinde, englisch und deutschprachig gemeinsam, Himmelfahrt haben wir gefeiert.

So wie Jesus mit seinen Jüngerinnen und Jüngern aus der Stadt Jerusalem heraus auf den Ölberg gegangen ist, so hatten auch wir uns auf den Weg gemacht. Viele verschiedene Menschen. Jemand hatte die Gitarre genommen, hinterher sangen wir querbeet: Gospels, deutsche Volkslieder, alte iranische Lieder. Die Kinder im Pool, zwischendurch ein Gang zum Büffet, die Männer am Kebabgrill, eisgekühlte Wassermelone.

Jedes Jahr ist dieser Ausflug – zu Himmelfahrt oder zu Pfingsten – ein ganz besonderes Erlebnis, auch deshalb, weil er so viele unterschiedliche Menschen zusammenbringt. In diesem Jahr mussten wir den Gottesdienst absagen. Wie so vieles, was uns als Gemeinde zusammenhält.

Was trotz allem weiter besteht, ist die Verbundenheit mit Christus. Er führt und leitet die Seinen: Heraus aus der Stadt und den alten Gewohnheiten in neue Erfahrungen mit ihm und mit anderen. Auch in stürmischen Zeiten.

                                                                                                                                                         

Put your hand in the hand of the man who stilled the water,                                                                                         

put your hand in the hand of the man who calmed the sea. 

 Take a look at yourself and you can look at others diff’rently     

by putin‘ your hand in the hand of the man from Galilee.

Dieses Lied haben wir letztes Jahr auch gesungen. Hier ist meine Lieblingsversion mit Elvis Presley: https://www.youtube.com/watch?v=SJ42j9u-CO4

An Himmelfahrt gibt Christus uns das Verprechen, dass er bei uns ist, selbst wenn wir das Gefühl haben, dass wir weit weg sind von Ihm. Wir können ihm einfach die Hand hinhalten. Er wird sie ergreifen.

 

Tageslosung

Monday, 25 May 2020
HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen.

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Geschichte der Gemeinde

Unsere Kirche, die Christuskirche wurde 1962 im Nordteheraner Stadtteil Gholhak zusammen mit dem Pfarrhaus für die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache gebaut. Zu dieser Zeit lebten etwa 5.000 Deutsche in Iran, deren Zahl in den 1970er Jahren bis auf ca. 12.000 anstieg.

Das alles änderte sich 1979 mit der Revolution und dem folgenden Krieg. Heute zählt man im ganzen Land vielleicht um die 500 - 700 Menschen mit deutscher Muttersprache. Weiterlesen

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Im Büro spricht mit Ihnen Frau Fouroutan sonntags, dienstags und donnerstags von 10-13 Uhr: 

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Unsere Pfarrerin ist Kirsten Wolandt. Ein Gespräch können Sie nach dem Gottesdienst, per Telefon oder Email verabreden. Weiterlesen